Unser wesentliches Anliegen ist es, den Schülerinnen und Schülern bei persönlichen und ausbildungsbezogenen Problemen und Krisen Verständnis und Unterstützung zu geben. So wird im Rahmen der schulischen Möglichkeiten Rücksicht auf akute Krisensituationen der Betroffenen Schüler/In genommen und gemeinsam nach konkreten Hilfen gesucht. Persönliche Gespräche mit Schülerinnen haben für uns einen hohen Stellenwert. Wir versuchen lösungsorientierte Perspektiven mit ihnen gemeinsam zu entwickeln. wenn es darum geht, alltägliche oder problematische Lebens- und Berufssituationen zu bewältigen, wie beispielsweise den Auszug aus dem Elternhaus, die sprachliche Integration, die Finanzierung der Ausbildung, Bewerbungen, aber auch persönliche Krisen und Konflikte, Mobbing, Drogenkonsum etc.
Da die meisten unser Schülerinnen und Schüler zwischen 17 und 23 Jahren alt sind, ist es nichts Ungewöhnliches, wenn innerhalb ihrer Ausbildung an unserer Schule persönliche Probleme auf einmal sehr große Bedeutung bekommen und damit die schulische Arbeit stark belastet oder sogar ganz vernachlässigt wird. So kommt es immer häufiger vor, dass Situationen außerhalb der Ausbildung bei einzelnen Schülerinnen und Schülern zu Krisen führen, zu deren Bewältigung Gespräche mit einem Beratungslehrer/In hilfreich sein könnten.
Außerdem haben wir das Ziel, Schülerinnen und Schülern den Weg in außerschulische Einrichtungen, die weitere Hilfen anbieten können zu begleiten. Gute Kontakte der Schule zu unterschiedlichen Beratungsstellen im Umfeld ermöglichen meist direkte und unbürokratische Hilfe bei besonderen Fällen in denen wir nicht weiter können.
Da wir der Meinung sind, das nur ein möglichst sorgenfreies Leben der Schüler/Innen zielorientiertes und motiviertes Lernen ermöglicht, streben wir zunehmend eine qualitative hohe Beratung und deren Erweiterung an.
Dr. B. Urmoneit