Zeitzeugengespräch mit Peter Hippe

Zeitzeugengespräch –
Peter Hippe berichtet SchülerInnen der FG61 und MG63 aus seinem Leben in der DDR

Tief beeindruckt zeigten sich die BerufsschülerInnen von Peter Hippes Erlebnissen. Seine Stasi-Akte bringt es auf fast 2000 Seiten. Er wurde selbst von dem Umfang überrascht, als er Einsicht in seine Akte nahm. Peter Hippe, Jahrgang 1942, versuchte bereits mit 17 Jahren, die DDR zu verlassen um bei seiner Mutter zu leben. Zu dieser Zeit gab es die Mauer noch nicht. Die innerdeutsche Grenze war noch durchlässig. Und doch durfte er das DDR-Gebiet nicht verlassen. Bis zu seiner Ausreise 1988 wurden unter anderem Zersetzungsmaßnahmen durch die Stasi an ihm und seiner Familie vorgenommen. Freiheit als das höchste Gut, für das es sich zu leben lohnt, ist und bleibt sein Lebensmotto. Seine Lebensgeschichte möchte er weiter geben. Daher ist Peter Hippe als Zeitzeuge ehrenamtlich unterwegs. Link zum Zeitzeugenbüro

 

Den Kontakt zu Peter Hippe stellte Lucie Kiehlmann von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur her. Im Rahmen der diesjährigen didacta konnte das Gespräch in unserem Kölner Berufskolleg stattfinden. Vielen Dank für dieses bereichernde Angebot!

Mehr lässt sich in dem Artikel von Ulrike Weinert nachlesen, den sie für die Kölnische Rundschau über Peter Hippes Besuch im BK Kartäuserwall geschrieben hat. Artikel als pdf