Lacklaboranten

Der Tätigkeitsbereich eines/einer Lacklaboranten/in umfasst ein breites Aufgabenspektrum, zu welchem z.B. die Formulierung (Entwicklung) und Herstellung von Beschichtungsstoffen (z.B. Lacke) verschiedener Art nach einem vorgegebenen Anforderungsprofil gehören. Dies erfordert zudem entsprechende Spezialkenntnisse über die Art und Weise der unterschiedlichen Applikationsmöglichkeiten (Methoden des Auftragens) von Beschichtungsstoffen. Doch nicht nur der Beschichtungsstoff im flüssigen Zustand ist für den/die Lacklaborant/in von Interesse, auch die feste Beschichtung und deren Prüfung fällt in seinen/ihren Zuständigkeitsbereich. In beiden Fällen führt der/die Lacklaborant/in vielfältige analytische sowohl chemische als auch physikalische Untersuchungen und Messungen durch.

Lacklaboranten/Lacklaborantinnen arbeiten in den Laboratorien der chemischen, lackherstellenden und lackverarbeitenden Industrie, wobei sie z.B. im Bereich Forschung und Entwicklung als auch in der Qualitätskontrolle und Analytik oder in der Anwendungstechnik Einsatz finden können.

Wessen Neugier auf diesen Beruf geweckt worden ist und wer gerne weitere bzw. ausführlichere Informationen zum Berufsbild des/der Lacklaboranten/in erhalten möchte, der sei entweder auf die entsprechenden Seiten der IHK bzw. des Arbeitsamtes oder des Verbandes der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie e.V. verwiesen.

Mitbringen sollten Sie auf jeden Fall Spaß und Interesse an naturwissenschaftlichen Fächern und Themen, insbesondere an Chemie und Physik