Biologielaborant

Die Ausbildung zum Biologielaboranten/in können diejenigen beginnen, die mindestens einen Hauptschulabschluss und einen Ausbildungsvertrag (IHK) vorweisen können. In der Regel werden Auszubildende mit Allgemeiner- oder Fachhochschulreife bzw. Realschulabschluss als Auszubildende eingestellt.

Ausbildungsbetriebe: Universitätskliniken, Hochschulen, Medizinische Diagnostik-Institute, Biotechnologie-Firmen

Unter dem Link finden Sie eine Übersichtsseite zur Ausbildungsplatzsuche der IHK Köln, über die man sowohl zur Ausbildungsstellenvermittlung, dem Ausbildungsatlas und der Lehrstellenbörse geleitet wird.

www.ihk-koeln.de/Ausbildungsplatzsuche.AxCMS

Die Ausbildung zum Biologielaboranten/-laborantin erfolgt im dualen System (Schule/Betrieb) in der Regel in 3 ½ Jahren. Je nach Vorbildung und Notendurchschnitt kann die Abschlussprüfung vorzeitig erfolgen, und zwar nach 2 ½ bzw. 3 Jahren Ausbildung.

Nach 2 Jahren müssen die Auszubildenden ihren ersten Teil der gestreckten Abschlussprüfung ablegen, der Teil 2 erfolgt dann nach insgesamt 3 bzw. 3 1/2 Jahren. Der erste Teil wird zu einem Drittel, der zweite Teil der Prüfung zu zwei Dritteln angerechnet. Die Abschlussprüfungen werden von den zuständigen Industrie- und Handelskammern Köln und Bonn abgenommen und bestehen aus einem fachpraktischen und theoretischen Teil. Das Tätigkeitsfeld des Biologielaboranten umfasst vor allen Dingen den Laborbereich: Umgang mit Geräten, chemischen und biologischen Agenzien und Materialien, Labororganisation, Arbeiten in Teams und Projekten. Die seit 2002 bestehende neue Ausbildungsverordnung trägt den veränderten Anforderungen der Biotechnologie-Branche und den Anforderungen kleinerer Betriebe Rechnung. Hier werden neben obligatorischen Ausbildungsinhalten auch Wahlqualifikationen angeboten, so dass neuere biotechnologische Entwicklungen mit einbezogen werden können.

Als Schwerpunktfächer werden Labortechnik, Biochemische Analytik und Diagnostik, Biotechnologie, Wirkstoffprüfung und Wirtschaftslehre unterrichtet. Insgesamt sind 1120 Unterrichtsstunden im diesem berufsbezogenen Lernbereich in 3 ½ Jahren zu erteilen, von denen im 1., 2. und 3. Ausbildungsjahr jeweils 320 Stunden, im 4. 160 Stunden gegeben werden sollen. Für den berufsübergreifenden Lernbereich (Deutsch/Kommunikation, Religionslehre, Sport/Gesundheit, Politik/Gesellschaftslehre) sind 480 Stunden vorgesehen.

Der Unterricht in der Berufsschule findet in Teilzeitform statt, und zwar wie folgt:

UnterstufeMontag, Dienstag, jeweils 8 Stunden
Mittelstufe1. Halbjahr Donnerstag und Freitag, jeweils 8 Stunden, 2. Halbjahr Freitag 8 Stunden
OberstufeFreitag, 8 Stunden
AbschlussklasseFreitag, 8 Stunden

Mit den Ausbildungsbetrieben besteht ein intensiver Kontakt. Es finden 2 mal jährlich Ausbildertreffen statt.