Bildungsgang Werkstoffprüfer

Die Ausbildung der Werkstoffprüfer findet im Dualen System statt. Das bedeutet, dass die praktische Ausbildung überwiegend im Betrieb erfolgt und in der Schule hauptsächlich die theoretischen Inhalte vermittelt werden. Die Schule richtet sich dabei nach dem gültigen Lehrplan für das Land NRW sowie dem Rahmenlehrplan der Kultusministerkonferenz der Länder.

Die Schüler und Schülerinnen sind während der ersten zwei Ausbildungsjahre zurzeit montags und dienstags in der Schule – im zweiten Halbjahr des zweiten Ausbildungsjahres nur montags – und von Mittwoch bis Freitag im jeweiligen Ausbildungsbetrieb. Im dritten kommen sie mittwochs zur Schule und werden an den anderen Wochentagen in den Betrieben ausgebildet. Im vierten Ausbildungsjahr findet der Unterricht donnerstags statt.

Informationsaustausch und Absprachen zwischen Betrieben und Schule finden durch die Zusammenarbeit in den Prüfungsausschüssen der IHK, am Ausbildersprechtag und jederzeit nach Bedarf statt.

Die Werkstoffprüfer an unsrer Schule werden in Betrieben in Köln und dem Umland bis hin zum Oberbergischen Land, dem Aachener Raum, dem Rhein-Sieg-Kreis und in Bonn ausgebildet. Dabei handelt es sich sowohl  um produzierende Betriebe als auch um Betriebe und Institute im forschend-entwickelnden Bereich. Viele unsrer Schüler und Schülerinnen kommen aus der Stahlindustrie. Aber auch Aluminium, Buntmetalle und Kunststoffe werden in den verschiedenen Betrieben verarbeitet und untersucht. Es gibt hier die Schwerpunkte

  • Metalltechnik
  • Wärmebehandlungstechnik
  • Kunststofftechnik

Während ihrer Schulzeit besuchen unsere Werkstoffprüfer mehrere Betriebe, um auch andere Anforderungen und Arbeitsplätze als die ihres eigenen Ausbildungsbetriebes kennenzulernen. Daneben nehmen sie an den Sportturnieren der Schule teil und besuchen geeignete Ausstellungen.